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Aspekte zur Erhaltung des Schönecker Schwimmbades

 

Damit man sich ein Bild über die Situation vor Ort machen kann, ist es zuerst einmal wichtig, die Struktur unserer Region zu kennen. Wir werden von den Gegnern des Schönecker Schwimmbades immer wieder gerne mit städtischen Gegebenheiten verglichen, wo ein Bad für 20.000 und mehr Einwohner, die auf ein paar km² leben, errichtet wird. In der Eifel findet sich kaum eine Gegend, in der die Bevölkerungsdichte so hoch ist, die einen solchen Vergleich rechtfertigt. Das Schönecker Schwimmbad deckt ein Einzugsgebiet von ca. 15 km im Umkreis ab, in dem sich eine Vielzahl von kleineren und kleinsten Orten befindet. Öffentliche Verkehrsmittel sind gar nicht oder nur unzureichend vorhanden, die Bevölkerung ist vom motorisierten Individualverkehr abhängig. Für die Bürgerinnen- und Bürger der betroffenen Gemeinden bedeutet die Schließung des Bades eine spürbare Verschlechterung der Lebensqualität. Hier sind folgende Aspekte hervorzuheben:

-         Zusätzliche Aufwand für Transport und höhere Eintritt nach Prüm sind für viele Familien nicht tragbar.

-         Viele Besucher, vor allem Kinder, reisen auch von den umliegenden Gemeinden mit dem Fahrrad an. Die Strecke nach dem 10 km entfernten Prüm ist hierfür zu weit und viel zu gefährlich.

-         Öffentliche Verkehrsmittel existieren nur unzureichend oder gar nicht.

-         Das Schwimmbad leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung der Bevölkerung.

-         Die „Volkskrankheit“ Bewegungsmangel vor allem bei unseren Kindern und Jugendlichen, aber auch bei der steigenden Anzahl älterer Mitbürger ist ein wichtiger Gesichtspunkt für den Erhalt des Schwimmbades.

-         Das Bad ist eine sinnvolle Freizeitgestaltung für unsere Jugendlichen! Hier ist hervorzuheben, dass das Bad von allen sozialen Schichten besucht wird. Gesellschaftliche Probleme, z.B. „Abhängen“, dämmt man spürbar, ohne zusätzliche kostspieligen sozialen Einrichtungen, ein.

-         Die demographische Entwicklung zeigt, dass man zusätzliche Freizeitgestaltungen für Senioren schaffen muss, ein wichtiger Aspekt zum Erhalt des Hallenbades!

-         Die Schaffung eines Bades für therapeutisches Schwimmen wird immer wichtiger. Ortsansässige Krankenkassen haben bereits ihr Interesse bekundet.

-         Die zusätzlichen Fahrten sind ökonomisch und ökologisch nicht sinnvoll.

Sehr wichtig, vor allem für die Eltern, ist der Erhalt des Schulschwimmens:

-         Für die Schulen aus Schönecken und Wallersheim ist das regelmäßige Schwimmen gefährdet, da ein Kapazitätsmangel der zur Verfügung stehenden Bäder zu befürchten ist.

-         Es fallen zusätzliche Kosten für den Transport in die Ausweichbäder an.

-         Die Ausfallzeiten in den Schulen werden noch höher.

Die DLRG beobachtet seit Jahren einen Zusammenhang zwischen deutlich steigenden Badeunfälle und Schwimmbadschließungen.

-         Die Schwimmausbildung und das spielerische Training durch regelmäßige Schwimmbadbesuche ist lebenswichtig!

-         Durch die zahlreich vorhandenen Tümpel und Fischweiher in unserer Region sind gerade unsere Kinder potentielle Todesopfer.

-         Präventiv handeln, nicht die ersten Opfer abwarten.

Zum Kapazitätsmangel ist zu sagen:

-         Die Prümer Anlage dürfte, da Schönecken und bis vor kurzem auch noch Bleialf existiert(e), nicht für den Zusatzbedarf ausgelegt sein.

-         Wegen überfüllter Bäder sind Hygieneprobleme zu erwarten.

-         Mittelfristig scheint eine kostspielige Erweiterung beider Prümer Anlagen unumgänglich.

Kaum absehbar sind die wirtschaftlichen Folgen. Wir müssen unserer Wirtschaft die „Es muss gespart werden, koste es was es wolle“- Mentalität ersparen. Schönecken und die angrenzenden Gemeinden befürchten einen Einbruch im Tourismus:

-         Das Ferienlager, direkt neben dem Schwimmbad, ist gefährdet. Viele Stammgäste haben uns, teilweise schriftlich, bestätigt, dass sie sich im Falle einer Schließung nach Alternativen umsehen.

-         Für das angrenzende Feriendorf „Auf Reinskopf“ ist das Bad sehr wichtig. Der Besitzer beklagt, dass er durch die unsichere Lage und den unzuverlässigen Öffnungszeiten zur Zeit nicht massiv damit werben kann.

-         Die Zimmervermieter und Hotels befürchten Umsatzeinbußen. Befragungen der Gäste haben den Stellenwert des Schwimmbades bekräftigt.

-         Die Gastronomie sieht sich mit massiven Einschnitten im Saisongeschäft konfrontiert.

-         Der Einzelhandel und die Dienstleister befürchten einen Verlust von Kaufkraft, nicht nur durch fehlende Touristen, sondern auch durch den damit verbundenen Verlust von Arbeitsplätzen.

-         Schönecken und die umliegenden Gemeinden befürchten Attraktivitätsverlust:

o       Es muss investiert werden, nicht abgebaut.

o       Es ergibt keinen Sinn, Geld für neue Projekte zur Stärkung des Tourismus und der Infrastruktur auf Kosten bereits bestehender, funktionierender Einrichtungen zu investieren.

o       Die Region muss für die Zukunft gerüstet werden.

-         Auch Kurzurlauber, eine wichtige Säule im Tourismus, nutzen gerne das Schönecker Schwimmbad.

Das Bad wurde in 35 Jahren weder saniert, noch besteht ein Marketingkonzept.

-         Es existiert keine Werbung!

-         Die Existenz des Schwimmbades fehlt sogar im Mitteilungsblatt.

-         Von einem geregelten Badebetrieb kann man erst seit der Gründung von BISS im Juli 2005 reden.

-         Die Besucherzahlen konnten 2005 um mehr als 50% gesteigert werden, vermutlich durch das Aufmerksammachen auf die Schönecker Anlage (Werbung).

-         Es fehlen Ferienprogramme und Kinderprogramme.

-         Eine zeitgemäße Gastronomie fehlt.

-         Durch unser Schwimmbadfest am 03. September 2005, bei dem Kinderprogramm, Gastronomie sowie ein Sprungwettbewerb geboten wurden, konnten wir den Bedarf verdeutlichen.

-         Das Bad ist in einem relativ schlechten, den modernen Anforderungen nicht mehr entsprechendem Zustand. Eine Sanierung ist zur Attraktivitätssteigerung sehr wichtig.


 

 

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Stand: 29. Dezember 2009